Sonntag, 9. Januar 2011

Böärgh

das trifft den heutigen Tag sehr genau.
Zulange geschlafen, nur um die Nächste nacht kein Auge zumachen zu können.
Langeweile.
Ekeliges Essen.
naja, wenigstens bin ich frisch Geduscht. Aber das ist auch das einzige.
einfach: "Böäargh!"

Mittwoch, 5. Januar 2011

Tribute

Manchmal glaube ich, das wichtigste auf der Welt sind mein Schlagzeug und meine Katze.
Dann wache ich auf und stelle erleichtert fest,
dass das der Wahrheit entspricht.

Sonntag, 2. Januar 2011

Rastlos

Atmen, um nicht zu ersticken
Essen, um nicht zu verhungern
Trinken, um nicht zu verdursten

Ist das alles?
Leben, nur um lebendig zu sein?

Ich hoffe -
Ich glaube -
Ich will -
- dass da noch so viel mehr kommen wird

Dienstag, 14. Dezember 2010

Götterdämmerung

Und ein einsamer Gott
Fällt lachend aus dem Himmel
Prallt auf der Erde auf,
Auf der schon lange kein Platz mehr für ihn ist.

Grau ist es geworden in den Tagen dieser Zeit.
Wie weit ist der Weg, den ich gehe
Ich weiß es nicht
Schlafend, wachend, und irgendwo dazwischen
Im Nichts

Finde ich den Sinn?
Falle auch ich aus allen Wolken
Nach unendlich endlicher Zeit
Und pralle dann in einer anderen Welt auf
Die ich vor so langer Ewigkeit erschuf?
Erschuf und dann vergas…
Und von der Ich vergessen wurde.

Und so fällt ein jeder
Einsam wie ein Gott aus dem Himmel
Und kann sich freuen
Erlöst zu sein.

Montag, 6. Dezember 2010

Fiskarens Fiende

Ich hörte ein Lied aus der Tiefe
Während die Wellen schlagen, so hoch
Gischt, weinend wie eine Frau
Mit dem Tod von Kindern auf dem Rücken

Das Meer gibt keine Heilung
Es singt mit kalten Winden

Totes Meer, Wellen wie Blut
und kein einsamer Gott wird Ihnen helfen,
Totes Meer, Blutwellen
In der Nacht fahren sie aus

Wir erheben uns in der Nacht
Sing alten Lieder
Das Meer gibt keine Heilung
Es singt mit kalten Winden

Des Fischers Feind!

Dienstag, 23. November 2010

ein normaler Arbeitstag.

L:"JUbiiooooooooo!"
ich beuge mich zu ihr runter, um ihre kleinen zähnchen aus meiner hand zu befreien. L lacht und spuckt nach mir. mit mühe und not weiche ich den Sockenflusen aus, die eben noch in ihrem Mund steckten.
Unterdess krabbelt I. wie eine kleine ratte um meine Beine herrum, macht geräusche wie ein Fotoaperat und obendrein meine Schnürsenkel auf.
Aus dem Nebenzimmer höre ich laute schreie, bestimmt Polizei, der Mann vom Notruf oder sonst ein Spiel, denk ich mir. Der blick auf die Uhr zeigt mir, dass ich noch sechs Stunden vor mir habe. grade in diesem Moment eine niederschmetternde Zeit.
Es kocht, kocht, kocht, kocht über :"HIMMEL ARSCH UND ZWIRN! JETZT SEID ALLE LEIDSE; GEHT AUF EURE PLÄTZE UND MALT ETWAS!" - F. fängt an zu weinen... Ich denke mir, dass ich das wieder super hinbekommen habe, jetzt muss ich die kleine Rotznase auch noch Trösten.

Ein ganz normaler Ausschnitt aus einem ganz normalen Tag mit meinen Lieben.

Sonntag, 21. November 2010

Was du brauchst

Du bist kalt
Halt dich so
Halt dich grade
Halt dich fest

Halt dich fest
an dir

Halt dich fest, an dem was du bist
Halt dich fest, an deiner Zukunft.

Was du brauchst ist nicht
Ein weißes gewissen
Was du brauchst
Ist ein Tier in deinem Kopf
Das schreit und tobt
Fasse es am Schopf
Enthaupte es, dein Kopf ist dein!
Schlafe ohne rast
Tauche in im Schein,
Der aus dem leben sich ergießt


…Und dich nicht schlafen lässt

Was du brauchst
Ist deine Kälte.